Blutspendeaktion März 2026

Am Donnerstag, 19. März 2026,

von 15:00 – 20:00 Uhr in der Mittelschule Volders

BLUTSPENDEAKTION

Am Donnerstag, 19. März 2026, von 15:00 – 20:00 Uhr in der Mittelschule Volders


Wir bitten alle Mitbürger:innen – besonders auch unsere Jungbürger:innen - ab dem 18. Lebensjahr herzlich, sich an unserer geplanten Blutspendeaktion zu beteiligen.

Das Rote Kreuz benötigt pro Woche ca. 700 Spenden um den Tiroler Bedarf an Blutkonserven decken zu können. Wir haben daher in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des Roten Kreuzes, eine Blutspendeaktion organisiert und bitten Sie nochmals, durch Ihre Beteiligung, einen Beitrag für Mitmenschen die auf fremde Spenden angewiesen sind zu leisten (Unfälle, Operationen, Geburten und schwere Krankheiten).

Wer darf Blut spenden?
Blut spenden dürfen Personen zwischen dem 18. und 70. Geburtstag, die gewisse gesundheitliche und gesetzlich festgelegte Kriterien erfüllen. Erstspender:innen dürfen zum Zeitpunkt ihrer ersten Spende das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das Körpergewicht muss mindestens 50 kg betragen.


Wie oft darf man Blut spenden?

Frauen dürfen maximal 3 x pro Jahr, Männer bis zu 4 x pro Jahr Blut spenden.
Der Mindestabstand zwischen zwei Vollblutspenden muss 8 Wochen betragen.

Wer darf nicht spenden?
Die wichtigsten und häufigsten Gründe welche eine Spende nicht zulassen finden sich aktuell unter www.blut.at. Viele dieser Rückstellungsgründe gelten nur zeitlich begrenzt, z.B. einige Wochen oder Monate nach einer erfolgten medizinischen Behandlung oder nach Rückkehr aus einem Malariagebiet. Unter 0800 190 190 werden wochentags, während der Bürozeiten, nicht nur die jeweiligen Blutspendetermine im eigenen Bundesland mitgeteilt, sondern auch Fragen hinsichtlich der Spendetauglichkeit, z.B. bei Einnahme von Medikamenten, von Mitarbeiter:innen des Rotkreuz-Blutspendedienstes beantwortet.

Blutentnahme?
Jedem Spender/Innen werden ca. 465 ml Blut entnommen. Diese Spende ist vollkommen unschädlich und schmerzlos. Sie kann sogar gesundheitsfördernd sein.

Was ist zur Blutspende mitzubringen?
Laut Blutsicherheitsgesetz ist bei allen Spenderinnen und Spendern ein Lichtbildausweis (z.B. Perso-nalausweis, Führerschein) mitzubringen. Mehrfachspendern/Innen erhalten zusätzlich einen Blut-spenderausweis, welcher nur in Kombination mit einem Lichtbildausweis gültig ist. Die Zulassung zur Blutspende erfolgt nach den geltenden Vorgaben bei der Blutspendeaktion vor Ort.

Wichtiger Hinweis!
Um allen Missverständnissen vorzubeugen, stellen wir fest, dass es im Rahmen einer Blutspende un-möglich ist, mit dem HIV-Virus (Aidserreger) infiziert zu werden, da seit eh und je Einmalnadeln und Einmalbeutel verwendet werden.

Welche persönlichen Vorteile bringt eine Blutspendeaktion mit sich?
Bei jedem Blutspender/In wird die Blutgruppe und der Rhesusfaktor bestimmt (das bedeutet, dass bei einem Unfall schneller geholfen werden kann). Außerdem werden bei jedem Blutspender/In, als kleine Gesundheitskontrolle, unten angeführte Untersuchungen gemacht.

a) Blutdruckmessung 
b) Körpertemperaturmessung
c) Hämoglobinbestimmung 
d) 2 Leberfunktionsproben
e) Antikörpersuchtest 
f) Lues-Serumprobe 
g) HIV-Test (AIDS)
h) Neopterinbestimmung

i) Cholesterinbestimmung
j) PSA-Prostata-Vorsorgeuntersuchung


Über die angeführten Untersuchungen erhalten Sie eine schriftliche Befundmitteilung!

Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, Menschenleben zu retten!
Gib einen halben Liter deines Blutes, eine Viertelstunde deiner Zeit und du rettest
ein Menschenleben, vielleicht das eigene!


Aufruf: Die Zunahme von Unfällen und das Anwachsen großer operativer Eingriffe erfordern große Mengen an Spenderblut. Ich möchte sie deshalb herzlich bitten, wieder zahlreich an dieser Spendenaktion in Volders teilzunehmen.

Der Bürgermeister
Peter Schwemberger eh.

 

 

weitere Informtion zur
PROSTATAKREBSFRÜHERKENNUNG

Der Prostatakrebs ist heute der häufigste Krebs bei Männern. Prostatakrebs kann meist vollständig geheilt werden, wenn er in einem frühen Stadium erkannt wird. Im Rahmen der Blutspendeaktion bieten wir allen männlichen Blutspendern ab einem Alter von 45 Jahren an, eine Prostatakrebsfrüherkennungsuntersuchung kostenlos durchführen zu lassen. Dafür müssen sie sich zusätzlich zur Blutspende etwas Blut abnehmen lassen, welches dann in der Urologischen Klinik Innsbruck untersucht wird. Mit einem einfachen und zuverlässigen Bluttest wird das „Prostata spezifische Antigen“ (PSA) gemessen, das bei einem Prostatakrebs vermehrt in die Blutbahn abgegeben wird. Aber nicht jeder erhöhte PSA-Wert ist gleichbedeutend mit der Diagnose Krebs, denn auch bei einer Entzündung oder gutartigen Vergrößerung der Prostata kann der Wert erhöht sein. Gegebenenfalls werden weitere Untersuchun-gen durchgeführt, um die Ursache für den Anstieg des PSA Wertes zu finden. Wir müssen Sie allerdings darauf hinweisen, dass die PSA Untersuchung zur Prostatakrebsfrüherkennung, welche es bereits seit über 20 Jahren gibt, nach wie vor kontroversiell diskutiert wird: Mehrere hauptsächlich in Europa durchgeführte Screening Studien zeigten bei Männern, die an der Früherkennungsuntersuchung teilgenommen haben, eine Abnahme der Prostatakrebssterblichkeit als auch eine Zunahme lokal begrenzter und somit heilbarer Krebsstadien zum Zeitpunkt der Diagnose. Die gleichen Studien zeigten aber auch, dass es zu einer nicht zu unterschätzenden Anzahl an Überdiagnosen und somit Übertherapie kommt. Unter den Begriff Überdiagnose/Übertherapie fällt durch PSA entdeckter Prostatakrebs, der zeitlebens nie zu Symptomen geführt hätte, aber aus Vorsicht dann therapiert wurde. Die Daten der Urologischen Klinik Innsbruck zeigten eine Überdiagnose und somit auch eine Übertherapie in 15,5 % bei Männern mit PSA-Werten zwischen 4 und 10 ng/ml und 19,7% bei Männern mit PSA Werten unter 4 ng/ml. Wenn Sie über 45 Jahre alt sind und den PSA-Wert im Rahmen Ihrer Blutspende nicht bestimmen lassen wollen, empfehlen wir Ihnen, stattdessen einmal jährlich eine Gesundenuntersuchung bei ihrem Hausarzt bzw. bei einem niedergelassenen Urologen durchführen zu lassen. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie bei den Tiroler Urologen und der Universitätsklinik für Urologie Innsbruck (www.uro-innsbruck.at).