Wasserversorgungsanlage Großvolderberg
Unsere Wasserversorgungsanlage Großvolderberg als Video
Ein Zukunftsprojekt geht 2026 in Betrieb
Von der Gemeinde Volders gab es schon seit 1999 Bestrebungen zur Suche und Erschließung neuer Trinkwasserquellen am Großvolderberg. Die dort bisher nutzbaren Quellen sind privat. Lediglich für die drei privaten Quellen Hauswurz, Rastbichl und Unterberg, deren Schüttung mit weniger als 1 l/s sehr gering und deren Wasser außerdem nur nach UV-Bestrahlung verwendbar ist, hat die Gemeinde ein Nutzungsrecht.
Deshalb wurden damals auf Largoz im Bereich der Waldgrenze 7 Quellaustritte erkundet und Schüttungsmessungen und Wasserqualitätsuntersuchungen durchgeführt. Es zeigte sich dabei, dass bei diesen Quellen die Schwankungsbreite der Schüttung zwischen 3 l/s im Frühjahr und 27 l/s im Sommer liegt. Dies bedeutet, dass bei diesen Quellen das Einzugsgebiet oberflächennah ist und sie stark durch die Niederschläge im Frühjahr und Sommer beeinflusst werden. Die Wasseruntersuchungen zeigten, dass es sich hier überall um aggressive Wässer handelt, welche bei Leitungen und Fassungen starke Korrosion verursachen und als Trinkwasser nicht geeignet sind. Deshalb hat der Gemeinderat am 11.11.2004 einstimmig beschlossen, eine „Erschließung der Largoz-Quellen“ nicht weiterzuverfolgen.
Im Sommer 2007 erfolgte ein weiterer Anlauf zur Erschließung neuer Quellen am Großvolderberg. Dabei wurden bei den 4 weiter südlich am Waldrand und im Wald liegenden Quellen Maizboden, Hirnschlag 1 und 2 und Weindleraste bis 2009 die Schüttungen gemessen und Wasserqualitätsuntersuchungen durchgeführt.
Bei der Maizboden-Quelle hat sich bei einer geologischen Untersuchung durch die damalige Amtsleiterin und Geologin Dr. B. Rieser ergeben, dass hier oberstromig ein Bach fließt, der dann versickert und diese Quelle mitspeist. Bei der Weindlerasten-Quelle schwankte die Schüttung zwischen 2 und 16 l/s, was auf ein oberflächennahes Einzugsgebiet und den Einfluss eines oberstromig versickernden kleinen Bachs hinweist.
Lediglich die beiden Hirnschlag-Quellen zeigten ausgeglichene Schüttungen zwischen dem Minimum von 2,8 l/s im Frühjahr und 9,3 l/s im Sommer.
Die Wasseruntersuchungen ergaben, dass es sich hier bei all diesen Quellen um stark saure und aggressive Wässer handelt.
Da damals das Berufungsurteil zur Agrargemeinschaft Volders und deren Besitzverhältnisse noch ausstand, hat der Gemeinderat im Sommer 2010 beschlossen, dieses Projekt, bei dem nur die beiden Hirnschlag-Quellen als nutzbar übrigblieben, bis zur Klärung der Besitzverhältnisse zu vertagen.
Im Energie- und Umweltleitbild der Gemeinde Volders 2015 wurden beim Ziel „Sicherstellung einer zukunftssicheren Wasserversorgung aller Ortsteile“ 2 konkrete Maßnahmen vorgesehen:
- Erhebung nutzbarer Quellen am Großvolderberg mit dem Ziel der Verbesserung der Wasserversorgung und der Wasserqualität
- Erstellung eines konkreten Programms zur Nutzung neuer Quellen am Großvolderberg und dessen Umsetzung
In diesem Zusammenhang wurden im Herbst 2015, nach dem Hinweis eines Ortskundigen bei den zwei Galterer-Quellen unterhalb der Largoz Alm begonnen, die Schüttung zu messen. Auch hier zeigte sich über einen Zeitraum von fast 2 Jahren eine große Schwankungsbreite der Schüttung von 0,5 l/s im Frühjahr bis zu 13 l/s im Sommer. Da dies auf deutlichen Niederschlagseintrag und Oberflächennähe hinweist, wurde die Nutzung dieser beiden Quellen nicht mehr weiterverfolgt.
Im Sommer 2016 wurde auch die Gruber Quelle oberhalb vom Volderwildbad (das ist nicht die dortige Quelle zur Bad- und Trinkwasserversorgung) näher angeschaut, nachdem diese Quelle seit 1928 für Löschwasserzwecke des Volderwildbads genutzt und dazu damals ein eigener Löschwasserbehälter errichtet worden ist.
Die Schüttung diese Quelle war aber so gering, dass sie für eine künftige leistungsfähige Wasserversorgung am Großvolderberg ausschied.
Im Herbst 2016 kam bei meinem Krankenbesuch bei Altvizebürgermeister Josef Moser senior, Lukas Pepp, auch die Rede auf unsere bisher erfolglosen Versuche geeignete Trinkwasserquellen am Großvolderberg zu finden. Dabei erinnerte sich Lukas Pepp aus seiner Jugendzeit an die Zeit, als er mit anderen als Holzknecht im Bereich der alten Laimer Jagdhütte im Voldertal in der Nähe des Haglachbachs Holz geschlägert hat. Die Holzknechte haben damals die ganze Woche dort verbracht, in der später dann so benannten „Schreihütte“ genächtigt und sich dort auch selbst verpflegt. Er erinnerte sich, dass sie damals in der Nähe sich aus einer ergiebigen Quelle immer das Trinkwasser geholt hätten und hat mir aus seiner Erinnerung an diese Zeit vor 65 Jahren die Lage der Quelle sehr grob beschrieben.
Unser anschließender 1. Versuch, diese Quelle dort zu finden, missglückte.
Am 10. Oktober 2016 hat dann mit den Gemeindemitarbeitern, die alle Quellen vom bisherigen langjährigen Messen her kannten, eine Begehung aller bisher untersuchten und gemessenen Quellen stattgefunden. Leider war auch dieser Versuch vergeblich.
Bei der Heimfahrt von dieser Besichtigung im Voldertal fiel eine unterhalb der alten Laimer Jagdhütte, talseitig vom Weg, der Auslauf eines deutlich Wasser-führenden Rohrdurchlasses auf. Bergseitig war außer einem Straßengraben nichts zu sehen. Das Wasser kam aus mehreren kleineren Quellästen oberhalb des Weges und einem größeren, der etwas weiter oben im Wald versteckt idyllisch nach dem Austritt einen kleinen Teich gebildet hat.
Nach dieser erfreulichen Überraschung haben wir gleich eine Schüttungsmessung gemacht, die in Summe bei allen Quellästen zusammen etwa 4 l/s ergab. Auch haben wir eine Wasserprobe zur Untersuchung der chemischen und hygienischen Wasserqualität entnommen und am selben Tag in die Untersuchungsstelle der ARGE Umwelthygiene gebracht. Das Ergebnis lag Anfang Dezember 2016 vor und brachte die 2. Überraschung: Diese Quellen werden aus einem geologisch und mineralogisch anderen Einzugsgebiet als alle anderen bisher dort untersuchten Quellen gespeist: Ihre Wässer sind nicht sauer, sondern alkalisch und deshalb nicht aggressiv und als Trinkwasser bestens geeignet.
Deshalb lag der Gedanke nahe, zu prüfen, ob eine Mischung der alkalischen Wässer dieser neuen Quellgruppe (Säuregrad bzw. pH-Wert von 8,0 bis 8,1, Härte dH 3,7 bis 4,2) mit den Wässern der sauren Hirnschlag-Quellen (Säuregrad bzw. pH-Wert von 6,7, Härte dH 2,2) vielleicht geeignetes Trinkwasser ergäbe.
Die von der ARGE Umwelthygiene durchgeführte Mischungsrechnung vom 15.11.2017 bestätigte diese Vermutung und zeigte, dass die Mischung möglich ist und sich dabei geeignetes Trinkwasser mit einem fast neutralen pH-Wert von 7,1 und einer Härte dH von 2,8 ergibt.
Seit der Auffindung wurden bei dieser neuen Quelle, bei den beiden Hirnschlag-Quellen und auch bei der Weindlerasten-Überlaufquelle die Schüttungen gemessen:
- Laimerhütten-Quelle 2016 bis 2021: Minimum 2,8 l/s Maximum 5,5 l/s
- Hirnschlag-Quellen 2017 bis 2021: Minimum 3,0 l/s Maximum 9,1 l/s
- Weindlerasten-Überlaufquelle 2017 bis 2021: Minimum 0,7 l/s Maximum 2,8 l/s
Somit war bei Zusammenfassung dieser drei Quellbereiche eine Mindestschüttung von 6,5 l/s – dieses Minimum tritt im Frühjahr auf – zu erwarten.
Nach der Gemeinderatswahl 2016 wurde von der Gemeinde Volders der Abteilung Tiefbau-Infrastrukturtechnik der HTL Innsbruck die Bearbeitung eines Projektes „Trinkwasserversorgung Großvolderberg“ im Schuljahr 2017/18 als Jahresabschlussarbeit vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde dort freudig aufgegriffen und von zwei Schülern als Matura-Arbeit dann auch mit großem Einsatz erfolgreich bearbeitet.
In dieser Jahresabschlussarbeit wurde eine Fassung der drei Quellgruppen, deren Zusammenfassung in einem Vereinigungsschacht auf einer Höhe von 1.520 m, anschließend eine Trassenführung unter weitgehender Nutzung bestehender Forstwege und Schonung des Waldes bis zum Hof Wies am Oberberg, dort Errichtung eines Trinkwasserkraftwerkes mit Hochbehälter und einer Anschlussleitung an das bestehende Netz mit möglichst weitgehender Nutzung der Trasse des bestehenden Abwasserkanals vorgeschlagen.
Im Dezember 2020 hat der Gemeindevorstand den Planer der Wasser- und Abwasseranlagen in der Gemeinde Volders, das Ingenieurbüro Freudenschuß & Hueber mit einer Projektstudie zum „Ausbau der Wasserversorgung am Großvolderberg“ samt Erschließung neuer Quellen beauftragt und dazu als Grundlage für die Bearbeitung neben den vorhandenen Daten die Jahresabschlussarbeit der beiden HTL-Schüler übergeben.
Eine überarbeitete Projektstudie wurde in weiterer Folge am 13.7.2022 im neuen Gemeinderat vom Planer vorgestellt. Sie hat die Machbarkeit des Projektes bestätigt. Deshalb hat der Gemeinderat anschließend einstimmig beschlossen, dieses Projekt weiterzuverfolgen und um die hierfür verfügbaren Förderungen anzusuchen.
Mit diesem Gemeinderatsbeschluss wurden in Volders jetzt in der Wasserversorgung die Weichen mit ähnlich großem Weitblick gestellt, wie von unseren „Vorfahren“ im Gemeinderat, die vor fast genau 100 Jahren im Herbst 1927 den Erwerb der Faltschin-Quelle in Baumkirchen zusammen mit dem Bau des Innstegs beschlossen haben. Beide gingen nach nur einem halben Jahr Bauzeit mit der Einweihung und einem Feuerwehrfest am 22.7.1928 in Betrieb.
In Zusammenhang mit der Erstellung des Einreichprojektes im Sommer 2023 durch das Ingenieurbüro Freudenschuß & Hueber wurden die Messungen an den für die WVA Großvolderberg in Frage kommenden Quellen fortgeführt, und es ergaben sich daraus folgende für das Einreichprojekt maßgebliche Schüttungen:
Laimerhütten-Quelle 2016 bis 6/2023: Min. 4,2 l/s Mittel 5,8 l/s Max. 10,5 l/s
Hirnschlag-Quellen 2017 bis 6/2023: Min. 1,9 l/s Mittel 5,3 l/s Max. 8,8 l/s
Weindlerasten-Quellen 2017 bis 6/2023: Min. 1,4 l/s Mittel 2,7 l/s Max. 4,4 l/s
Summe Min. 7,5 l/s Mittel 13,8 l/s Max. 23,7 l/s
Für den zukünftigen täglichen Wasserbedarf an verbrauchreichen Tagen am Großvolderberg wurde im Einreichprojekt eine Wassermenge von 362 m3/Tag ermittelt. Dies erfordert aus den o.a. 3 Quellgebieten eine Ableitung von 4,2 l/s, was 56% deren Mindestschüttung entspricht. Für diese Ableitung wurde die wasserrechtliche Bewilligung erteilt.
Im Zuge der im Herbst 2024 erfolgten Fassung der Quellen hat sich herausgestellt, dass die Weindlerasten-Quellen bei Starkregen von einem oberstromigen Bachgerinne infiltriert werden.
Deshalb wurde auf deren Neufassung vorerst verzichtet und stattdessen bei der Wasserrechtsbehörde eine größere Ableitung von der Hirnschlag-Quelle, deren Mindestschüttung sich nach der Fassung mehr als verdoppelt hat, mit gleicher Gesamtableitungsmenge von 4,2 l/s beantragt und auch genehmigt. Die Mindestschüttung der beiden Quellen Hirnschlag und Laimerhütte zusammen beträgt nach der Fassung jetzt 9,0 l/s. Somit bestehen hier für die Zukunft noch ausreichende Reserven für die Versorgung anderer Ortsteile von Volders.
Die Bedeutung dieser neuen Wasserversorgung am Großvolderberg zeigt sich sehr deutlich daraus, dass diese Mindestschüttung von 9 l/s etwa der Hälfte der heuer, im niederschlagsarmen Sommer auch etwas zurückgegangenen Schüttungen, aus den Volderer Quellen in Baumkirchen entspricht.
Die Hauptbestandteile der neuen Wasserversorgungsanlage Großvolderberg sind:
- 3 Quellsammelschächte mit 2 bzw. 2,4 m Durchmesser aus PE mit den vorgelagerten Quellfassungen bei den beiden Hirnschlag-Quellen und den drei Ästen der Laimerhütten-Quelle mit einer ausgewiesenen baum- und strauchfreien 10m-Schutzzone I. In den Quellsammelschächten erfolgt auch für jede einzelne der 5 genutzten Quellen mittels Lochblenden die Begrenzung auf die wasserrechtlich bewilligte Ableitungsmenge.
- Ableitung von den 3 Quellsammelschächten mittels rissbeständigen PE-Rohren mit 110 mm Außendurchmesser zu einem zentralen Steuerschacht unterhalb der Weindlerasten-Quellen. In diesem Schacht, hergestellt mit einem 6 m langen liegend eingebauten PE-Rohr mit Edelstahlauskleidung von 2,4 m Durchmesser, erfolgt in der Zulaufkammer die Mischung der Wässer der beiden unterschiedlichen Quellgebiete und beginnt in der Entnahmekammer die Druckleitung aus Gussrohren Nennweite 125 mm zum neuen Hochbehälter Großvolderberg.
Rd. 60 m unterhalb der Steuerschachtes ist ein eigener Schacht zur Aufnahme des Rohrbruchsicherheitsventils errichtet worden. Dieses Ventil sperrt im Falle eines Rohrbruchs der 3,3 km langen Druckleitung diese ab, um so Zerstörungen längs der Leitungstrasse im Gelände durch das aus einem gebrochenen Rohr herauschießende Wassers zu unterbinden.
Im Zuge der Errichtung der Druckleitung wurden auch im Bereich Kalkofenweg, beim Hof Heisl und am oberen Aichereggweg insgesamt sechs neue Hydranten errichtet, die aus dieser Druckleitung angespeist werden. Damit wurde für diese Bereiche jetzt eine zeitgemäße Löschwasserversorgung erreicht.
- Hochbehälter Großvolderberg mit Trinkwasserkraftwerk: Dieser wurde im Bereich Obere Wies etwa 30 m nördlich der Weerbachbrücke am Kalkofenweg hangseitig errichtet. Er verfügt über 2 Wasserkammern, mit Innenmaßen von 9,0 x 5,0 m. Die maximale Wassertiefe liegt bei rund 3,5 m. Das Speichervolumen beider Kammern beträgt zusammen 300 m3 und berücksichtigt eine Löschwasserreserve von 200 m3.
Zwischen den Wasserkammern ist eine 2-geschoßige Schieberkammer angeordnet. Der Zugang erfolgt von der Straßenseite aus über eine Edelstahltür in das obere Geschoß der Schieberkammer. Der Abgang ins untere Geschoß erfolgt über eine stählerne Wendeltreppe.
Die Apparaturen zur Erzeugung elektrischer Energie wurden auf einer Zwischendecke oberhalb der Wasserkammern installiert. Der Generator des Trinkwasserkraftwerks mit einer Leistung von 10 kW – die damit mögliche Stromerzeugung deckt etwa den Jahresstromverbrauch von 22 Haushalten ab - wird von einer eindüsigen Pelton-Turbine, die direkt auf der Generatorwelle sitzt, angetrieben. Die abgearbeiteten Quellwässer werden im freien Gefälle den beiden Wasserkammern zugeführt. Die Überlaufleitung führt von dort zur Mündung in den Weerbach.
- Verbindungsleitung HB Großvolderberg bis zum neuen Regelschacht Aichereggweg:
Vom Hochbehälter Großvolderberg wurde eine neue 1,5 km lange Verbindungsleitung bis zu einem neuen im Aichereggweg eingebauten Regelschacht errichtet. Dort wird die Verbindungsleitung an das bestehende Versorgungsnetz der bisherigen Rastbichl-Quelle angeschlossen. Der alte Hochbehälter Rastbichl wird jetzt nicht mehr genutzt und die dort bestehende Quelle wird auch nicht mehr ins Netz eingespeist. Diese Leitung wurde als Druckleitung mit Gussrohren der Nennweite 125 mm ausgeführt, sodass bei Bedarf künftige Hausanschlussleitungen an dieser angeschlossen werden können.
- Verbindungsleitung neuer Regelschacht Aichereggweg zum HB Hauswurz:
Vom Hochbehälter Rastbichl wurde eine neue rd. 320 m lange Verbindungsleitung bis zum bestehenden Hochbehälter Hauswurz errichtet, in den künftig die dort bestehende Quelle ebenfalls nicht mehr eingeleitet wird. Diese Leitung wurde als Druckleitung mit Gussrohren der Nennweite 125 mm ausgeführt, sodass bei Bedarf auch an dieser künftige Hausanschlussleitungen angeschlossen werden können. Vom HB Hauswurz aus erfolgt die Einspeisung ins bestehende Netz und die Versorgung aller bisher aus der Hauswurz-Quelle und dem Hochbehälter Grubertal versorgten Haushalte.
Mit der neuen Wasserversorgung Großvolderberg ergeben sich jetzt für Volders folgende Vorteile
- Sicherstellung einer hinsichtlich Menge und vor allem auch bezüglich Qualität zeitgemäßen Wasserversorgung für den Großvolderberg
- Dies ist auch Voraussetzung für eine Erweiterung des Siedlungsgebietes am Großvolderberg
- Möglichkeit für eine zukünftige Gemeindewasserversorgung am Kleinvolderberg
- Schaffung eines 2. Standbeins der Notversorgung auch für das Volderer Ortsgebiet zusätzlich zur Notversorgung aus dem Netz von Wattens
- Stromerzeugung mit dem Trinkwasserkraftwerk am Kalkofenweg im Sinne des Programms „Tirol 2050 energieautonom“
- Erweiterbarkeit auf ein, neben der Wasserversorgung aus Baumkirchen, 2. Standbein der Wasserversorgung im gesamten Gemeindegebiet samt der zusätzlichen Möglichkeit zur Errichtung eines weiteren Trinkwasserkraftwerks in Volders
Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf ca. EUR 3.600.000,00 netto.
Die Finanzierung erfolgte durch Mittel des Bundes, des Landes, Wasserleitungsfond- und Bankdarlehen und Eigenmittel der Gemeinde Volders.
Bürgermeister Peter Schwemberger:
„An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, die dieses Projekt ermöglicht haben. Es ist die Summe der Arbeit von vielen und der unbedingte Wille, dieses zukunftsweisende Projekt umzusetzen, was das Gelingen schlussendlich ermöglicht hat. Vielen Dank!“
Verfasser: DI Horst Wessiak und Gemeinde Volders












